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Segmentiertes Gamma-Scanning für Anwender

In diesem Abschnitt behandeln wir das Thema „Segmentiertes Gamma-Scanning“ für Anwender. Es richtet sich an

  • Personen, die mit der Durchführung von segmentierten Gamma-Scan-Messungen betraut sind oder dies zukünftig sein werden,
  • Behördenvertreter und Gutachter, die Ergebnisse von segmentierten Gamma-Scan-Messungen bewerten müssen und
  • interessierte Personen, die mehr über die praktische Durchführung von segmentierten Gamma-Scan-Messungen erfahren wollen.

Was erwartet Sie in diesem Abschnitt?

Im weiteren Verlauf werden wir auch die wesentlichen mathematischen Modelle (d. h. Formeln) kennenlernen, die für die Auswertung der Messdaten in der Praxis Anwendung finden. Wir diskutieren deren Anwendungs- und vor allem auch Gültigkeitsbereich, ohne aber deren mathematische Herleitungen aufzuzeigen. Diese können bei Interesse über bereitgestellte Links im „Experten“-Abschnitt nachvollzogen werden.

Wir werden zunächst die verschiedenen Bestandteile eines segmentierten Gamma-Scanners im Detail betrachten. Hierzu zählen unter anderem

  • die mechanischen Komponenten mit
  • deren Antriebs- und Steuerungskomponenten,
  • das Gamma-Spektrometrie-System,
  • der Kollimator und
  • weitere optionale Komponenten.

Es sei bereits hier angemerkt, dass es DEN segmentierten Gamma-Scanner nicht gibt. Abhängig von der jeweiligen Fragestellung, dem Hersteller und weiteren Randbedingungen, wie beispielsweise dem verfügbaren Platz, dem geforderten Durchsatz oder der Einbindung in ein (bestehendes) Ablaufsystem, können die Anlagen in ihrer Auslegung zum Teil stark voneinander abweichen. Die Grundprinzipien aller System sind jedoch gleich. Aus den nachfolgenden Beschreibungen kann die erforderliche Auslegung eines segmentierten Gamma-Scanners für einen spezifischen Anwendungsfall leicht abgeleitet werden.

Fotos mit Beispiele segmentierter Gamma-Scanner
Beispiele segmentierter Gamma-Scanner.

Im Anschluss daran betrachten wir die Durchführung von segmentierten Gamma-Messungen. Dies beginnt mit den vorbereitenden Schritten, wie der Kalibration des Messsystems und seiner Komponenten, der Zusammenstellung und Auswertung verfügbarer a priori Informationen, der Auswahl der geeigneten Messparameter, dem Start der eigentlichen Messung und den hierbei zu berücksichtigenden Maßnahmen.

Mit Abschluss der Messung beginnt die Auswertung und Weiterverarbeitung der Daten. Hier gehen wir auf die Analyse der Daten und die der Erstellung der verschiedenen Spektren und Verteilungen ein, bevor eine ausführliche Behandlung des Themas Auswertung beginnt. Dieser Abschnitt behandelt verschiedene Auswerteverfahren, diskutiert die jeweiligen Anwendungsbereiche und deren Grenzen. Ein wichtiges und oftmals vernachlässigtes Thema ist die Bestimmung der Messunsicherheiten, auf das ausführlich und speziell unter Gesichtspunkten der praktischen Anwendung eingegangen wird.


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Dr. Thomas Bücherl
Technische Universität München
Radiochemie München RCM
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85748 Garching
Deutschland

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